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Teyuna

Der erste Eindruck unseres Teyuna als dark roast ist eine angenehme Marzipannote. Die Verbindung von nussigen und schokoladen Aromen wird am Ende noch ergänzt durch eine süße Orangennote.

Zu empfehlen ist unser Teyuna für Espressomaschinen, Espressokännchen ud Türkisch.

Herkunft: Kolumbien - Urwaldkaffee von den Kogi Indianern
Röstung: dark roast
Bohne: 100% Arabica
Varietät: Bourbon, Typica, Caturra
Aufbereitung: washed
Anbauhöhe: 1200-1700m
Rohkaffee: nachhaltig angebaut - ohne Zertifizierung

Geschmack: mittelkräftig, wenig Säure
Aroma: Marzipan, Zarbitterschokolade, Orange

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Beschreibung

Details

Teyuna - Urwaldkaffee von den Kogi IndianernTeyuna - Urwaldkaffee von den Kogi IndianernTeyuna - Urwaldkaffee von den Kogi IndianernTeyuna - Urwaldkaffee von den Kogi IndianernTeyuna - Urwaldkaffee von den Kogi Indianern

Teyuna, was in der Eingeborenensprache Chibcha so viel bedeutet wie „Ursprung der Völker der Erde“, war eine Stadt in der vor über 400 Jahren ein Volk namens Tayrona lebte. Die Kogi, die Nachfahren, sind ein Indianervolk in den Bergen der Sierra Nevada de Santa Marta in Kolumbien.

Die Sierra Nevada de Santa Marta ist das höchste Küstengebirge der Erde und liegt im Nord-Osten Kolumbiens. Es ist die Heimat der indigenen Urstämme.

Die Nachfahren der Tayrona, die Kogi Indianer, sehen sich als Hüter der Erde. Abgeschottet von der Zivilisation bewahrten sie ihre ursprüngliche Lebensweise, ihre Riten und ihren Auftrag, die Welt zu behüten. Bewusst verzichten die Kogi Indianer auf die Errungenschaften der modernen Gesellschaft.

Die Kogi Indianer leben im Einklang mit der Natur. Sie beobachten das Zusammenspiel und den Rhythmus der Natur und handeln danach. Krankheiten und Schädlinge sind ein Zeichen dafür das die Natur im Ungleichgewicht ist und nach einer Lösung sucht.

Die Kogi Indianer pflücken die Kaffeebohnen von Hand und sortieren sie später noch zweimal von Hand nach. Die Kaffeebäume stehen zwischen Avocado-, Papaya- und Mangobäumen, zwischen Bananenstauden und anderen üppig wuchernden Pflanzen.

Die Ernte erfolgt in mehrere Schritten von Hand. Es werden nur die reifen Kirschen von den Sträuchern gepflückt werden. Diese werden noch am selben Tag vom Fruchtfleisch befreit und für 12 Stunden in Tanks mit ständigem Wasseraustausch fermentiert. Anschließend werden die Bohnen nochmals mit frischem Quellwasser gewaschen.

Nach der ersten Trocknung wird der Kaffee auf Eseln und Maultieren über verschlungene Bergpfade zur Sammelstelle, der Bodega in Mingueo nahe der Kleinstadt Dibulla gebracht wo er auf Patios auf eine Restfeuchte von 10,5 – 11,5% getrocknet wird.

Bevor der Kaffee für den Export in Säcke verpackt wird, wird er mehrfach von Hand sortiert und klassifiziert. Anschließend wird die Pergamenthaut entfernt und in einem weiteren Durchgang nach Größe der Bohnen sortiert.

Der Verkauf ihres Kaffees ermöglicht es ihnen, altes Land und insbesondere ihre heiligen Stätte zu erwerben bzw. zu befreien, damit sie ihre alten Rituale an diesen Plätzen begehen können.